1. Trierer Musical Award verliehen

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Foto (Theater Trier): Ein Prost auf den Erfolg! Die Jury mit dem Gewinnerteam: v.li.n.re. Cusch Jung (Oberspielleiter der Musikalischen Komödie Leipzig), Christopher Ryan, Sidonie Smith (jew. Musical-Ensemble Trier) Malte C. Lachmann (Regisseur (u.a. RENT in Trier)), Sarah-Katharina Karl (Bühnenbild des Gewinnerkonzepts), Martin G. Berger (Regisseur des Gewinnerkonzepts), Dr. Karl M. Sibelius, Carin Filipčić, Norman Stehr (jew. Musical-Ensemble Trier)

Bildquelle: Theater Trier

TRIER. 20 Teams hatten sich beworben, vier es in die Endrunde geschafft, doch fällte die Jury nach der Präsentation aller Beiträge ein einstimmiges Urteil : Der Regisseur Martin G. Berger, unterstützt von Bühnenbildnerin Sarah-Katharina Karl erhält die Gelegenheit, sein Konzept für Jesus Christ Superstar noch in dieser Spielzeit am Theater Trier zu realisieren. 

„Wir möchten das Verhältnis von Inszenierung, Inhalt und Rezeption in unserer modernen Mediengesellschaft zeigen – mit einer Geschichte, in der nicht Gott zum Menschen wird, sondern ein Mensch von anderen Menschen zum Gott gemacht wird.“ Mit dieser Botschaft wird der gebürtige Berliner Martin G. Berger an die Verwirklichung seiner Vision von JESUS CHRIST SUPERSTAR herangehen. Zuschauer und Akteure von JESUS CHRIST SUPERSTAR werden seiner Idee nach ab einem gewissen Zeitpunkt der Aufführung nicht mehr wissen, „was inszeniert ist, was gefühlt, was inszeniertes Gefühl und was gefühlte Inszenierung,“ so der Entwurf. Mit der überzeugenden Konzeption und einer konsequenten Präsentation gewannen die beiden Jury und Publikum im Kasino am Kornmarkt für sich. Nicht nur das Konzept überzeugte die Jury, Martin G. Berger zog auch mit seinem Witz, seiner Energie und seiner Schlagfertigkeit die Zuschauer in seinen Bann. Auch in der abschließenden Publikumsdiskussion schien seine Motivation und seine Vorstellungskraft für die Umsetzung seiner Vision keine Grenzen zu kennen.

Seinen Impuls, gerade für das Genre Musical eine neue Lesart zu finden, schilderte der gebürtige Berliner schon in im Konzeptpapier, denn gerade im Musical sei für ihn „die Reibung zwischen scheinbar glänzender Oberfläche und tieferliegenden Konflikten sehr reizvoll.“

Intendant Karl M. Sibelius blickt gespannt auf das Projekt und freut sich, die Umsetzung der Gewinner-Vision zu ermöglichen: „Das Theater Trier will ein Sprungbrett-Theater sein und ich sehe mich als Intendant als Ermöglicher.“ Auch für die drei übrigen Finalisten war Sibelius voll des Lobes: „Ich bin sehr stolz, dass uns so hochwertige Konzepte präsentiert wurden und unter den interessanten Finalisten des 1. Deutschen Musical Awards werden wir sicher mit einigen über zukünftige Projekte sprechen.“

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