Flughafen Hahn: Winterdienst sorgt für reibungslosen Flugbetrieb

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Bildquelle: Flughafen Hahn

HAHN. Die milden Wintertage sind vorüber: Eis, Schnee und Temperaturen von bis zu minus 20 Grad haben auch am Flughafen Frankfurt-Hahn Einzug gehalten. Seitdem ist der Winterdienst des internationalen Airports im Dauereinsatz. Schließlich sollen die Flugzeuge auch in der kalten Jahreszeit sicher starten und landen können.

Schon im vergangenen Oktober ist der Winterdienst des Flughafens Frankfurt-Hahn seine ersten Einsätze gefahren, doch die richtige Kältewelle hat die Mitarbeiter des Airport-Winterdienstes erst jetzt erreicht: Seit Beginn der Woche sind die Räumfahrzeuge und Flugzeugenteisungsgeräte am Hahn im Dauereinsatz.

„Wir sind stolz darauf, dass der Flugbetrieb trotz des Wintereinbruchs reibungslos läuft“, sagt Siegfried Gauer, der Leiter des Sommer- und Winterdienstes. So hat der Flughafen bislang keinerlei wetterbedingte Flugausfälle verzeichnet. Dafür wurde allerdings auch einiges getan: So hat der Flughafen Frankfurt-Hahn seit Oktober 207 Flugzeugenteisungen gezählt. Knapp die Hälfte davon – 98 Einsätze – wurden allein in diesem Januar registriert. Auch die Zahl der Einsätze der Räumfahrzeuge ist im Januar spürbar angestiegen: 17 Mal rückten die Männer mit ihren Spezialgeräten seit Beginn der Saison aus, davon neun Mal zum Jahresbeginn.

Siegfried Gauer und sein 17-köpfiges Team sind diese Herausforderung bereits gewöhnt: „Die Winterdienst-Saison läuft noch bis in den April“, erläutert er. Und erfahrungsgemäß seien der Januar und der Februar die arbeitsintensivsten Monate. Zurückgreifen kann der Winterdienst zur Bewältigung seiner Aufgabe auf einen Pool von rund 140 Zeitarbeitskräften aus der Region.

„So können wir auf Wintereinbrüche flexibel reagieren und die Mannstärke den Erfordernissen anpassen“, sagt Gauer.
Zum Fuhrpark des Winterdienstes gehören 37 Räum- und Streufahrzeuge. Bei Eis und Schnee bringen diese sowohl flüssiges als auch festes Streumittel auf die Straßen und Rollbahnen des Flughafens auf. In vier Tanks lagert der Winterdienst 250.000 Liter Flüssigenteiser. Die umweltverträglichen und biologisch abbaubaren Mittel werden
eingesetzt, sobald die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Ob ein Einsatz notwendig ist, zeigt ein Eiswarngerät mit vier dazugehörigen Sonden, die unter der Startund Landebahn verbaut worden sind. Sie messen unter anderem die Belagstemperatur der Rollbahn, die Lufttemperatur und die Windrichtung.

„Ob ein Grad unter null oder minus 20 Grad – die Sicherheit des Flugverkehrs steht bei uns immer an erster Stelle“, betont Winterdienstleiter Siegfried Gauer.

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