Übergriff auf 15-Jährige in Trier-West

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Foto: Symbolfoto

Bildquelle: Polizei Schleswig-Holstein

TRIER. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, kam es am Dienstagabend in der Kölner Straße in Trier-West zu einem Übergriff auf ein 15-jähriges Mädchen.

Am Dienstagabend,  19. Januar 2016, folgte ein dunkelhäutiger Mann einer 15-jährigen Jugendlichen, die gegen 17.50 Uhr in der Kölner Straße unterwegs war. Nachdem der Mann zu dem Mädchen aufgeschlossen hatte, ergriff er deren rechten Arm und versuchte, es festzuhalten. Währenddessen sprach der Fremde in einer ausländischen, der Minderjährigen unbekannten Sprache. Die Anzeigeerstatterin konnte sich jedoch reflexartig losreißen und davonlaufen, wodurch sie sich leichte Verletzung an der rechten Hand zuzog.  Der Mann verfolgte sie nicht weiter.

Die Geschädigte beschreibt den Tatverdächtigen als einen 25 bis 30 Jahre alten, dunkelhaarigen Mann von etwa 180 cm Größe, mit „normaler“ Statur und vermutlich ausländischer Herkunft.

Bekleidet war dieser mit einer schwarzen Jacke, einem schwarz-roten Schal, einer schwarzen Hose sowie schwarzen, ausgetragenen Turnschuhen.

Als besonderes Merkmal beschreibt die Zeugin, dass der Tatverdächtige auf der rechten Wange eine auffällige Narbe hatte, welche von der Nasenwurzel über die Wange bis zum Hals verläuft.

Zeugen des Vorfalls oder Personen, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Trier (Tel.:  0651/9779-3200) in Verbindung zu setzen.

5 KOMMENTARE

  1. Warum hat denn die Jugendliche so hysterisch reagiert? Der junge Mann wollte bestimmt nichts Schlimmes, sondern nur nach dem Weg fragen …. Ironie beiseite. Auch wenn die Polizei diesen Täter ermittelt: was wird wohl dabei rauskommen?

    Im Grunde genommen helfen jetzt nur Selbstverteidigungskurse und falls möglich der kleine Waffenschein.

  2. Beschissen. Rape culture konnten aber auch „deutsche“ vorher ganz alleine. Für als Frauen definierte Menschen nichts neues. Nur, dass sexualisierte Übergriffe generell selten publik, sondern häufig von der Mehrheitsgesellschaft akzeptiert werden sowie Täter geschützt. „Sie wollte es ja so, wie sie rumläuft!“ „Muss sie auch so viel trinken?“ „Sie hat sich nicht genug gewehrt.“ Wieso ist dazu nicht mal etwas zu lesen?

  3. es kann doch wohl nicht sein dass jeden , aber auch wirklich jeden Tag in Trier eine neue meldung die Runde macht ……. ich bin kein Angsthase aber habe Angst um meine Kinder da ich absolut nicht weiß was ich Ihnen raten soll …. auf jeden Fall werde ich keine Pazifisten erziehen , das steht fest !

    • Etwas anderes hätte ich von Ihnen aufgrund Ihrer Aussagen auch nicht erwartet… Und was bringt das? Was, wenn der wirklich nur eine Frage hatte und diese Darstellung völlig überzogen ist? Und dass mitgeführte Waffen auch gegen einen eingesetzt werden können, ist auch bewusst, oder?
      Ich will nicht schönreden, dass es momentan zu verhältnismäßig vielen Meldungen kommt. Aber ich frage mich auch, wie viele Täter wirklich hinter alldem stecken und glaube nicht, dass man jeden unter Generalverdacht stellen sollte.

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