Im Winter: Mehr Bewegung in den Büroalltag

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Symbolbild

Bildquelle: AOK

TRIER. Rund 60.000 Stunden sitzt der Büromensch durchschnittlich während seines Arbeitslebens – und nimmt dabei eine der schlechtesten Haltungen für den menschlichen Körper ein. „Stundenlanges Starren auf den Bildschirm und langes Sitzen im immer gleicher Körperhaltung, das beansprucht die Ge-sundheit“, so Anette Steinmetz, Präventionsfachkraft bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Gerade im Winter leiden viele Menschen an Schmerzen des Bewegungsapparats, besonders an Rückenschmerzen. Dafür ist nicht alleine die Witterung verantwortlich. In der kalten Jahreszeit geht man naturgemäß weniger an die frische Luft und bewegt sich weniger. Dies muss aber nicht sein. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, Schmerzen in den Gelenken und im Rücken vorzubeugen.

„Benutzen Sie häufiger mal die Rückenlehne, um die Wirbelsäule zu entlasten“, rät Steinmetz. Um Verspannungen der Rückenmuskulatur entgegenzuwirken, sollte zwischen nach vorne gebeugter, aufrechter und zurückgelehnter Sitzhaltung abgewechselt werden. Dieses so genannte dynamische Sitzen vermeidet einseitige Belastungen. Doch wer den ganzen Tag im Büro sitzt, sollte sich nach Feierabend sportlich betätigen. Erst dies schafft den nötigen Ausgleich zur einseitigen Körperhaltung im Sitzen. Zusätzlich kann es nützlich sein, auch tagsüber mit kleinen Übungen für einen gezielten Ausgleich zu sorgen.

Dafür eignen sich besonders gut Pausen, in denen gleichzeitig das Büro kräftig durchgelüftet wird. Wenn Sie während Ihrer Arbeitszeit für Ausgleich sorgen möchten, sollten Sie unbedingt vor Beginn Ihrer Übungen mit Ihrem Vorgesetzten Rücksprache halten.

Spezielle Übungen finden Sie HIER im Internet unter. Dort gibt es auch zusätzliche Informationen und praktischen Rat zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung.

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