Kinder- und Jugendministerium stockt Förderung der Jugendarbeit auf

0
Integrationsministerin Irene Alt

Bildquelle: Mediathek mifkjf.rlp.de

MAINZ/TRIER. Um die kommunale und verbandliche Jugendarbeit landesweit weiter zu stärken und abzusichern, hat das Land Rheinland-Pfalz für das Jahr 2016 das Budget für die sozialen Bildungsmaßnahmen in der Jugendarbeit um weitere 300.000 Euro erhöht. 

Insgesamt stehen hierfür in diesem Jahr rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. „Die Angebote sind wesentlich für ein gutes Aufwachsen vieler Jugendlicher und sie haben zum Ziel, dass die jungen Leute sich zu selbständigen und verantwortungsvoll handelnden Menschen entwickeln können“, erklärte Jugendministerin Irene Alt. „Dazu gehören beispielsweise Kompetenzen in der Konfliktlösung, der respektvolle Umgang zwischen Frauen und Männern, die freie Meinungsäußerung oder interkulturelle Kompetenzen.“ Die sozialen Bildungsangebote finden meistens in Form von Projekten und Veranstaltungen über einen oder mehrere Tage statt.

Die Investition in die Jugendarbeit bedeute, die örtliche soziale Infrastruktur zu fördern und zu stärken. Denn, so Alt, die Jugendarbeit trage dazu bei, junge Menschen gerade im ländlichen Raum langfristig an ihre Region zu binden. Alt: „Wir wollen daher Kinder- und Jugendarbeit als eigenständiges Angebot absichern und weiterentwickeln.“ Die Landesregierung stelle die jungen Menschen in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit – dies zeige sich auch an der jugendpolitischen Strategie „JES! Jung. Eigenständig. Stark.“. Diese Jugendstrategie soll zu einer neuen eigenständigen Jugendpolitik führen – und zu einem Bündnis für und mit der Jugend.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.