Dolphins verlieren gegen den Ligaprimus

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Der neu formierte Kader der Doneck Dolphins Trier. Foto: Sandra Wagner/Dolphins Trier

ELXLEBEN/TRIER. 30 starke Minuten reichen nicht für die Sensation. Die DONECK Dolphins Trier mussten sich am Samstagnachmittag dem Tabellenführer, den RSB Thuringia Bulls, mit 58:89 geschlagen geben. Ein schwaches drittes Viertel brachte die Entscheidung zugunsten der Thüringer, die weiterhin ungeschlagen die Tabelle anführen.

Dass es ein schweres Spiel werden wird, wusste Spielertrainer Dirk Passiwan bereits vor dem Spiel: „Thüringen hat das beste Team der Liga, es wird schwer, dort zu bestehen. Wir haben eigentlich keine Chance, aber die wollen wir nutzen.“

Und es sah lange Zeit auch danach aus, dass die DONECK Dolphins Trier dem Favoriten Paroli bieten können. Angeführt von Diana Dadzite und Mattijs Bellers konnte man bis zur Halbzeit an den Elxlebenern dran bleiben und ging nur mit 13 Punkten Rückstand in die zweite Halbzeit. „Wir wollten Alex Halouski nicht unter den Korb lassen und ihm einfache Punkte schenken. Das haben wir in den ersten 20 Minuten auch sehr gut geschafft.“ Der Center der deutschen Nationalmannschaft konnte nur vier Punkte erzielen.

Nach der Pause dann aber ein anderes Bild. Mit einem 14:0 Lauf, davon 8 Punkte für Halouski, war die Entscheidung gefallen. „Es war ein schlechtes drittes Viertel“, so Passiwan, „wir haben einfache Körbe zugelassen und in der Offensive die Korbleger nicht verwandelt.“

Elxleben spielte jetzt clever, ließ den Ball rotieren und kam immer wieder zu einfachen Punkten. Erst im letzten Viertel bäumten sich die Trierer nochmals auf und konnten das Spiel offener gestalten, jedoch reichte es nicht, um den Favoriten nochmals ins Schwitzen zu bringen.

„Gegen Thüringen kann man verlieren, jetzt heißt es volle Konzentration auf das wichtige Spiel gegen Zwickau“, so Pressesprecher Bastian Lütge. Die punktgleichen Sachsen schnuppern als Fünfter der Tabelle an den Playoffs und wollen mit einem Sieg in Trier an den Dolphins vorbeiziehen.

Statistik:

Passiwan (27), Dadzite (12), Bellers (15), Koltes (2), Ciaplinskas (2), Finger (0), de Jong (0)

Bester Schütze bei den Gastgebern war Alex Halouski mit 19 Punkten.

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