Wenn der Winter kommt – Postboten bei Schnee und Eis

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Symbolfoto

Bildquelle: pixabay

FRANKFURT. Der Winter birgt für die über 100.000 Paket- und Briefzusteller der Deutschen Post einige Gefahren: Dunkelheit, schlechte Sicht, aber vor allem Glatteis, um nur drei zu nennen. Nicht geräumte Bürgersteige und Privatwege zum Briefkasten oder zur Haustür sind für Postboten die Gefahrenquelle Nummer 1.

Andrea Kruse, Leiterin der Postniederlassung Koblenz-Trier: „Unsere Signalfarbe Postgelb, ob am Auto, Fahrrad, Zustellkarren oder die Leuchtstreifen an der Unternehmenskleidung, hilft unseren Mitarbeitern, damit wir gesehen werden. Das ist gut. Was schlecht ist, sind die vielen nicht gestreuten oder geräumten Bürgersteige und Gehwege zum Briefkasten oder zur Haustür. Da müssen unsere Postboten, vor allem mit dem Fahrrad, schon ganz schön aufpassen. Grundsätzlich stehe es dem Postboten frei, Sendungen auch wieder mit zurückzunehmen, wenn ihm der Weg zur Tür zu gefährlich erscheint!“

Übrigens:

Die Unternehmensbekleidung der Deutschen Post ist sehr vielfältig. Fleece-Innenjacke, wasserdichter Anorak und Funktionshose in Dunkelblau und Postgelb. Diese dienen der Wärme- und Feuchtigkeitsregulation, zum einen als Isolator und zum anderen als Ableitung der Feuchtigkeit nach außen. Ergänzt wird die Bekleidung noch mit Schal, Mütze oder Stirnband. Feste warme Schuhe und spezielle Kombihandschuhe, die die Finger bis zur Hälfte umhüllen, runden das Winteroutfit ab. Sollte Glatteis herrschen, werden Spikes an den Schuhsohlen montiert. Die Leuchtstreifen an der Kleidung sorgen zudem dafür, dass die Postboten gut gesehen werden.

3 KOMMENTARE

  1. Sehr geehrte Frau Kruse, es wäre ein Riesen Gewinn für die Verkehrssicherheit, wenn Sie die (rechtswidrige) Anordnung zurückziehen würden, die besagt das Ihre radelnden Briefzusteller auf den Gehwegen fahren sollen.
    Das ist ihrem Unternehmen nämlich nicht mehr gestattet. Radfahrer gehören auf die Straße, außer sie sind unter 10 Jahren. Damit animieren Sie nur andere Radfahrer(Wenn die Post macht, darf ich auch.)
    Vor 15-20 Jahren gab es praktisch keine Radfahrenden Briefträger und die post kam trotzdem schneller und zuverlässiger an.

  2. Mitterweile ist der Gehweg der neue Radweg und wenn man Radfahrer egal welcher Couleur anspricht und darauf aufmerksam macht dass sie nicht auf dem Gehwweg zu radeln haben schon garnicht in hohem Tempo und unter Geklingel die Passanten bedrängen dann wird man beschimpft.
    Polizeieinsatz dagegen ? Fehlanzeige

    Tip: Gehstock mitnehmen

  3. Die Dame ist lustig. Fordert von den Bürger geräumte Wege, aber vor ihrer eigen Zentrale in der Güterstraße war es heute morgen um 8 Uhr immer noch nicht geräumt / gestreut.

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