Weggesperrt und vergewaltigt

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Symbolbild

LUXEMBURG. Am heutigen Donnerstag endet in Luxemburg der Prozess gegen einen 49-jährigen Kneipenbesitzer, der beschuldigt wird, zwei seiner Bedienungen mehrmals missbraucht und vergewaltigt zu haben. Der Angeklagte streitet die Taten jedoch ab.

Das erste, damals 19-jährige Opfer, arbeitete zur Probe in der Kneipe des Angeklagten und berichtet vor Gericht, dass sie von ihrem Chef den Auftrag bekam, sich nach Schließen der Kneipe noch um einige Stammgäste zu kümmern, die sich noch im Laden befanden. Dabei hätten die Gäste sie aufgefordert, sich auf ihren Schoss zu setzen, was die Zeugin allerdings ablehnte.

Auf die Frage der Richterin, warum sie die Kneipe nicht verlassen hätte, verwies die Zeugin auf ihre angespannte finanzielle Situation. Sie habe den Job unbedingt gebraucht. Auch als der Kneipenbesitzer begann, die junge Frau zu küssen, habe sie nicht die Flucht ergriffen und habe die Tat über sich ergehen lassen. Der 49-Jährige zog seine Hose aus und soll die junge Frau vergewaltigt haben.

Auch eine zweite Zeugin, die längere Zeit für den Angeklagten gearbeitet hat, belastete den Mann schwer. So soll er die junge Frau in ihrem Zimmer über der Kneipe eingesperrt haben und wiederholt sexuell missbraucht haben.

Am heutigen Donnerstag werden die Plädoyers der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung erwartet.

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