Miezen wollen Gunst der Stunde auch in Kirchhof nutzen

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Judith Derbach bangt um ihren Einsatz.

Bildquelle: DJK/MJC Trier

TRIER. Mit dem Rückenwind des 37:25-Sieges gegen Werder Bremen reisen die Trierer Bundesliga-Handballerinnen am Sonntag (17 Uhr) zuversichtlich nach Kirchhof und wollen beim Tabellenschlusslicht den dritten Sieg in Serie einfahren. Sorgen bereitet Cristina Cabeza allerdings das Kranken-und Verletztenlager: Judith Derbach sowie Lucia Weibelova konnten die Woche kaum trainieren, dennoch hofft die Spanierin auf deren Einsatz. Kirchhof dagegen hat den Trainer entlassen.

Drei Siege in Serie? Das gab es bei den Trierer Bundesliga-Handballerinnen schon lange nicht mehr, am Sonntag (17 Uhr) haben die Miezen in Kirchhof die Chance dazu und können „nebenbei“ im Kampf um den Klassenerhalt weiter Boden gut machen. Der grandiose Start ins Jahr 2016 mit dem 37:25-Sieg gegen Bremen soll beflügeln, allerding warnt Trainerin Cristina Cabeza die Aufgabe beim Tabellenschlusslicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir brauchen Konzentration, Disziplin und die gleiche Linie aus den vergangenen beiden Partien“, sagt Cabeza.

Das Selbstvertrauen nach den letzten beiden Begegnungen ist gestiegen, die Moselstädterinnen fahren optimistisch Richtung Melsungen, wohlwissend das sie vor einer schweren Aufgabe stehen. Zwar ist der Gegner einerseits immer noch ohne Saisonsieg (lediglich zwei Remis), aber auch die Miezen sind in der Fremde noch gänzlich ohne Punktgewinn: Ein Umstand, der spätestens am Sonntagabend Geschichte sein soll. Und auf der anderen Seite weiß das Tabellenschlusslicht um seine allerletzte Chance mit einem Erfolgserlebnis vielleicht doch noch mal ein Wörtchen im Kampf um den Klassenverbleib mitreden zu können. Ein heißer Fight wird es für beide Seiten.

Die Gastgeberinnen haben sich unter der Woche „im beiderseitigen Einvernehmen“ von ihren Trainer Christian Caillat getrennt und hoffen auf einen neuen Schub. Die Partie gegen die Miezen bezeichnen die Verantwortlichen aus Nordhessen als „Schlüsselspiel.“ All das sind Nebengeräusche, die Cabeza wenig interessieren: „Wir tun gut daran unsere Arbeit zu machen, uns auf unsere Aufgaben zu konzentrieren.“ Mit den zwei Siegen gegen Bensheim und Bremen konnten die Moselanerinnen eine Trendwende einläuten, dieser Weg soll auch in Kirchhof fortgesetzt werden.

Auf dem Weg dorthin musste die Spanierin unter der Woche einige Hiobsbotschaften verkraften, denn mit Spielführerin Judith Derbach und der formstarken Lucia Weibelova konnten zwei Stammkräfte die Woche kaum trainieren, Cabeza ist aber zuversichtlich „dass beide am Sonntag auflaufen können.“ Unabhängig vom Personal fährt die Trainerin aber mit einem guten Gefühl zum Aufsteiger: „Ich habe großes Vertrauen in mein Team. Mit einem Sieg könnten wir ein wenig durchatmen.“

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