Nach Übergriffen in der Silvesternacht – Auch Frauen aus der Region unter den Opfern

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Bildquelle: pixabay

TRIER/KÖLN. Im Zuge der Berichterstattungen zu den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Großstätten haben die Ermittler Frauen, die Opfer wurden, gebeten, Strafanzeige zu erstatten. Zeugen, die als Gäste zum Feiern in Köln waren und hier (Handy-)Videos gefertigt hatten, wurden ebenfalls gebeten, der Polizei diese bei relevanten Inhalten zur Verfügung zu stellen.

Tatsächlich haben die Polizeidienststellen des PP Trier bis heute insgesamt fünf Strafanzeigen mit insgesamt acht geschädigten Frauen entgegengenommen.

Die Polizeiinspektion Bitburg nahm zwei Anzeigen entgegen. Eine 23-jährige und zwei 19-jährige Frauen, die Silvester im Bereich des Kölner Doms und der Hohenzollernbrücke unterwegs waren, wurden hier in der bisher bekannt gewordenen Art und Weise von einer Vielzahl der unbekannten Tatverdächtigen bedrängt.

Eine weitere 19-Jährige erstattete Strafanzeige bei der PI Wittlich, eine 30-jährige Triererin meldete sich auf der Kriminalwache in Trier mit gleichlautenden Vorwürfen.

Drei aus Trier stammende Frauen im Alter zwischen 26 und 32 Jahren verbrachten ihr Silvester in der Düsseldorfer Altstadt. Auch diese erstatteten in Trier Strafanzeige gegen unbekannte Männer, die sie in gleicher Weise wie die Kölner Täter angegriffen hatten.

Die zur Anzeige gebrachten Delikte reichen von Beleidigung auf sexueller Basis über sexuelle Nötigung, Taschendiebstahl sowie versuchten und vollendeten Raub von Handtaschen und Mobiltelefonen.

Aber auch zwei Zeugen haben sich bei der Polizeiinspektion Bitburg gemeldet und ihre Handyvideos von der Silvesternacht am Kölner Bahnhof zur Verfügung gestellt.

Die Strafanzeigen und Beweise werden den sachbearbeitenden Dienststellen in Köln und Düsseldorf für weitere Ermittlungen zur Verfügung gestellt.

5 KOMMENTARE

  1. Komisch, Frauke schreibt gar nix mehr zu Toleranz und Miteinander. Die wird doch nicht etwa auch in Köln gewesen sein? Hoffentlcih hat sie dann wenigstens den Ratschlag der Kölner OB beherzigt: Eine Armlänge Abstand oder ganz laut „Herzlich Willkommen in Deutschland“ rufen, das hilft…

  2. Naja, das mit dem Arm nach oben zur Begrüßung und um Abstand zu manch anderen zu halten, ist einigen wohl auch noch bekannt…
    Dass es hier aber immer noch nicht um Nationalitäten geht, sondern um Verhalten, was kulturübergreifend besteht und auch überwiegend verurteilt wird, ist noch nicht ganz angekommen!? Das muss ganz einfach und ohne lange Diskussionen Konsequenzen nach sich ziehen. Sind es Täter hier aus Deutschland, müssen sie mit harten Strafen rechnen (und ich meine nicht „hart“ im Sinne von 1 Jahr auf Bewährung). Wenn die Täter nicht aus Deutschland kommen, sollte das jeweilige Asylverfahren oder was auch immer hier für den Aufenthalt beantragt ist, damit beendet und die Abschiebung unmittelbar vollzogen werden. Damit würde man die hier behalten, die sich auch vernünftig integrieren und die Vorzüge hier schätzen und um den Rest müsste man sich keine Gedanken mehr machen. Ich verstehe das Problem nicht…

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