Trierer Miezen: Mit viel Schwung und Optimismus gegen Werder Bremen

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TRIER. In der Partie gegen Werder Bremen, Samstag 19.30 Uhr, wollen die Trierer Handballerinnen einen weiteren Schritt raus aus dem Tabellenkeller machen. Für Trainerin Cabeza fühlt sich alles „ein wenig komisch“ an, der Mannschaft traut die Spanierin im neuen Jahr einiges zu. Für Vorgängerin Daniela Filip hat sie lobende Worte parat.

Sie ist wieder da, an gleicher Stelle, mit gleicher Leidenschaft sowie voller Elan, und doch fühlt sich alles „ein wenig anders, noch komisch an“, sagt Cristina Cabeza. Die Spanierin ist nach sieben Monaten Auszeit in der Heimat wieder zurück in Trier und steht gleich vor ihrem ersten Spiel am Samstag gegen Werder Bremen (19.30 Uhr) unter gehörigem Druck.

„Klar, das wird kein einfaches Spiel, weil wir gegen einen direkten Konkurrenten spielen, für uns wird in diesem Jahr allerdings jedes Partie wichtig sein“, sagt Cabeza und ergänzt: „Wenn wir die gleiche Linie wie gegen Bensheim fahren, gewinnen wir, davon bin ich überzeugt.“ Die Spanierin, die auch als Spielerin fungieren soll, nimmt sich selbst nicht wichtig, möchte lieber über Handball und die anstehenden Aufgaben sprechen.

„Die Akkus sind wieder voll, ich bin voller positiver Energie und möchte diese auf das Team übertragen“, sagt sie und hat auch für ihre Vorgängerin Daniela Filip lobende Worte: „Sie hat sehr gute Arbeit hier gemacht, die Mannschaft ist in einem sehr guten Zustand.“ Fitness, aber auch die Tatsache, dass Cabeza mit der Ukrainerin Yevheniya Knoroz sowie Esther Mohr zwei Spielerinnen mehr im Kader hat, sollen am Samstag dafür sorgen, dass der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen weiter verkürzt wird.

Die Gäste aus Bremen belegen derzeit mit Platz 13 den ersten Abstiegsplatz, der Rückstand der Miezen beträgt drei Punkte. Mit einer ähnlichen Leistung wie zum Jahresabschluss gegen Bensheim-Auerbach dürfte es der Aufsteiger, der auf seine verletzte Spielmacherin Rabea Neßlage verzichten muss, in der Arena schwer haben. Zumal die Werder-Spielerinnen nach sensationellen Partien im Oktober, in denen sie keine Niederlage kassierten, zuletzt sechs Niederlagen in Folge einstecken mussten.

Der Kopf wird an diesem Samstagabend eine entscheidende Rolle spielen, auch Cabeza weiß, wie wichtig ein Sieg wäre: „Wenn du unten drin steckst, bist du auch als Psychologin gefragt. Mit zwei Punkten mehr, dem zweiten Sieg in Folge und eine guten Leistung geht es uns allen besser.“ Und auch das noch fremde Gefühl in der neuen, alten Heimat würde bei der Spanierin wohl verfliegen.

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