Ein bekanntes Gesicht für die Miezen: Cabeza kehrt zurück

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Bildquelle: DJK/MJC Trier

TRIER. Die Trainerfrage bei den Trierer Bundesliga-Handballerinnen ist geklärt und mit Cristina Cabeza Gutiérrez kehrt ein bekanntes Gesicht an die Mosel zurück. Nach sieben Monaten Auszeit in der spanischen Heimat ist Cabeza nun wieder an der Seitenlinie verantwortlich. Bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten war die 38-Jährige zunächst als Spielertrainerin anschließend als Trainerin für die Mannschaft verantwortlich. Den Klassenerhalt bezeichnet Cabeza als große Herausforderung.

Die Trierer Bundesliga-Handballerinnen wollen mit einem bekannten Gesicht den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga schaffen: Cristina Cabeza Gutiérrez ist nach der Vertragsauflösung von Daniela Filip ab sofort wieder für die Geschicke der Miezen verantwortlich. Den Weg zur Halle dürfte die 38-Jährige bestens kennen, denn die Spanierin kommt nach sieben Monaten Handball-Auszeit nach Trier zurück. „Die Zeit in Spanien hat mir sehr gut getan. Meine Akkus sind wieder aufgeladen und ich freue mich auf die Mannschaft“, sagt Cabeza und ergänzt: „Der Kontakt ist nie abgebrochen, ich habe die Miezen auch aus der Heimat verfolgt.“

Im September 2012 kam Cabeza als Spielerin nach Trier, bevor die Spaniern in der folgenden Saison zusammen mit Jana Arnošová als Spielertrainerin auch den Einstieg ist Trainergeschäft wagte. Und dies durchaus mit Erfolg: Ein auf die 2. Liga ausgerichtetes Team schaffte unter der Führung der Spaniern den Klassenerhalt. Eine Spielzeit später mussten die Miezen nach 15 Jahren Erstklassigkeit zwar den Abstieg hinnehmen, allerdings schaffte es Cabeza auch in der Spielzeit 2014/2015 das Optimum herauszuholen.

Nun also wieder die Miezen und eine große Herausforderung obendrein, stehen die Moselanerinnen mit nur zwei Saisonsiegen erneut auf einem Abstiegsplatz. „Ich mag Herausforderungen und diese ist besonders groß“, sagt Cabeza mit einem Schmunzeln, wohlwissend wie schwer die Aufgabe in den kommenden Wochen und Monaten sein wird: „Der Druck ist natürlich enorm, dessen sind wir uns bewusst. Wir werden alles Mögliche tun, um die Klasse zu halten, das werden die anderen Team aber auch.“

„Wir sind sehr froh, dass wir Cris zurückholen konnten. Sie kennt große Teile der Mannschaft, das Umfeld und braucht keine Eingewöhnungsphase“, so MJC-Vorstand Jürgen Brech, der „zu 100 Prozent davon überzeugt ist, dass die Mannschaft 2016 die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt einfahren wird.“ Damit anfangen können die Moselanerinnen gleich in der ersten Begegnung nach der Winterpause, wenn am 9. Januar (19.30 Uhr) mit Werder Bremen ein direkter Abstiegskonkurrent in die Arena kommt. Es wäre auch ein perfekter Einstand für Rückkehrerin Cristina Cabeza.

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