Westnetz-Mitarbeiter spenden 2.500 Euro für Asylbewerberheim in Konz

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Bildquelle: Westnetz

TRIER. Feiern und dabei die Sorgen und Nöte von Menschen vor Augen haben, denen es nicht so gut geht – unter diesem Motto haben die Auszubildenden des RWE-Verteilnetzbetreibers Westnetz und die Mitarbeiter der RWE-Gruppe am Standort Trier auf ihren jeweiligen Weihnachtsfeiern und der Betriebsversammlung für einen guten Zweck gesammelt. Anschließend rundete der Arbeitsdirektor der Westnetz Heinz Büchel die eingesammelte Summe auf. Dadurch konnte das Asylbewerberheim in Konz, das in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Konz ist, eine Spende in Höhe von 2.500 Euro entgegennehmen.

„Diese hohe Spende ist ein sichtbares Zeichen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen Verantwortung leben. Ich freue mich, dass dadurch die Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge aktiv unterstützt werden kann“, stellte Frank Berwanger, Betriebsrat bei Westnetz in Trier, fest.

Das Geld für die Spende hatten die Auszubildenden zuvor auf ihrer Weihnachtsfeier durch eine Tombola gesammelt. Die Lotterie lockte zum Loskauf und am Ende der Veranstaltung waren nicht nur zahlreiche Preise wie Bundesligatickets, ein Laptop und eine Bohrmaschine im Besitz der Gewinner, sondern auch Spenden für das Asylbewerberheim im Sparschwein. „Spendengelder erleichtern die Integration von Flüchtlingen, um Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen“, erklärte Dr. Karl Heinz Frieden, Bürgermeister der Stadt und der Verbandsgemeinde Konz, bei einer kleinen Ansprache im Rahmen der Weihnachtsfeier der Azubis. Anschließend wanderte der Spendenbeutel auch auf der Betriebsversammlung der Belegschaft am Standort Trier durch die Reihen.

Das Asylbewerberheim Konz dient als erste Anlaufstelle für Flüchtlinge aus Krisenregionen, die in der Verbandsgemeinde Konz eine Unterkunft suchen. Durch die hohe Zahl an Neuankömmlingen ist die Aufnahmeeinrichtung auf Spenden und weitere Unterstützung angewiesen.

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