Miezen verabschieden sich aus Jahr 2015: Brech mit Appell an die Fans

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Bildquelle: DJK/MJC Trier

TRIER. Die Trierer Bundesliga-Handballerinnen treffen im letzten Heimspiel des Jahres 2015 am Sonntag (16 Uhr) auf Bensheim-Auerbach und wollen sich „mit einem guten Spiel“ von den Fans verabschieden. Vorstand Jürgen Brech hofft auf ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk, appelliert trotz der sportlichen Misere an die Fans und verspricht Vollgas gegen den Tabellenvierten von der Bergstraße.

Noch eine Partie, noch einmal 60 Minuten kämpfen, rennen und an die Leistungsgrenze gehen, dann ist das Jahr 2015 für die Trierer Bundesliga-Handballerinnen Geschichte. Kein einfaches, denn nach dem Abstieg im Frühjahr nach 15 Jahren Erstklassigkeit, ist die Abstiegszone auch in Liga zwei Alltag. Gegen die HSG Bensheim Auerbach wollen sich die Miezen am Sonntag (16 Uhr) mit einem „guten Spiel“ verabschieden, bevor es in die Weihnachtspause geht. Dort will der Verein neben möglichen Neuverpflichtungen auch die Trainerfrage klären.

„Wir sind nicht naiv in diese Saison gegangen, dass wir so weit hinten drin stehen, damit haben wir natürlich nicht gerechnet“, sagt Vorstand Jürgen Brech und ergänzt: „Die vielen Niederlagen, der Weggang von Daniela, all das hat Spuren hinterlassen, dennoch werden wir nicht aufgeben und 2016 alles Mögliche tun, um die Klasse zu halten.“

Zuerst einmal gilt das Augenmerk aber der Partie gegen Bensheim, einem Gegner der bisher eine starke Saison aufs Parkett gelegt hat und als Tabellenvierter auf Tuchfühlung gut im Rennen um einen möglichen Aufstiegsplatz liegt.
Die Gäste reisen mit personellen Sorgen an die Mosel, müssen verletzungsbedingt, durch Weltmeisterschaft beziehungsweise Jugendbundesliga auf wichtige Spielerinnen verzichten. Auch deshalb warnt HSG Trainer Florian Bauer davor die Partie als Selbstläufer zu nehmen: „Das wird ein hart, denn Trier wird zu Hause sicherlich alles in die Waagschale werfen. Wir fahren dorthin um zu gewinnen, müssen aber hellwach sein.“

Worte die man auf Seiten der Moselstädterinnen sicher gerne hört, die es allerdings gilt in Punkte umzusetzen. Auch wenn die Tabellenkonstellation Vierter gegen Tabellenvorletzten eindeutig erscheint, hat Brech die leiste Hoffnung auf eine Überraschung. „Warum sollen wir uns nicht ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machen, wir werden uns sicher nicht von vornherein aufgeben“, sagt Brech und richtet gleichzeitig einen Appell an die Fans: „Die Mannschaft braucht die Zuschauer, und egal wie sich die Tabelle derzeit liest, haben sie es verdient, dass Ihnen der Rücken gestärkt wird. Denn eines ist auch klar, wir werden da unten nur gemeinsam rauskommen.“

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